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Hier wurde schon immer gerne getagt
Als anno 1875 Hollenbeks einzige konzessionierte
Gaststätte ihren Betrieb einstellte war "Not am
Mann"! Wo sollte der Dorfrat nun seine Versammlungen
abhalten, wer würde für Speis und Trank sorgen?
Vielleicht war es die Lage am Löschteich, weshalb man
auf die Idee kam, fortan Hagemann als "Quelle" zu
nutzen - jedenfalls wurde Hagemanns gute Stube zum offiziellen
Tagungsort der Gemeinde auserkoren.
Zusammenkünfte gesellschaftlicher Art hatten hier bald
Tradition: schon 1919 wurde ein Tanzsaal angebaut.
Von der Landwirtschaft bis zur Land-Wirtschaft
Die Geschichte des Hofes reicht indessen
viel länger zurück. Bereits 1230 verzeichnet das
Zehntregister des Ratzeburger Bischofs eine Hagemannsche Hofstelle
an diesem Ort. Und noch bis 1978 wurde hier hauptsächlich
Landwirtschaft betrieben.
Als 1939 ein Feuer den alten Hof zerstörte, verlegte
man die Gastronomie kurzerhand ins gegenüber liegende
Wohnhaus. Mitte der fünfziger Jahre konnte der Neubau
eingeweiht werden, dessen Räumlichkeiten aber nur für
spezielle Veranstaltungen genutzt wurden. Erst 1975, nach
umfangreichen Um- und Anbau, öffnete das "Gasthaus
Hagemann" an seinem alten Platz wieder für jedermann.
Ein echtes Pub - mitten auf dem Lande. Eine immer schneller
wechselnde Zeit, verbunden mit steigenden Ansprüchen
der Gäste, veränderte die Kneipenlandschaft total.
1996 verwandelt man das alte Gasthaus deshalb in ein (public
house), kurz Pup. Nach britischem Vorbild, mit original englischer
Einrichtung und aussergewöhnlichen Bieren wie Guinness
oder das irische Kilkenny.
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